Tortoise CVS Anleitung und Installation
von chris summer
Diese Seite beschreibt den Zugriff mit dem TortoiseCVS-Client über eine SSH-Verbindung auf einen Linux-Server.
1. Serversite: Administrator
2. Clientsite
3. Putty
4. TortoiseCVS:
5. Neues Modul anlegen:
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Ausgangssituation:
- Server: Betriebssystem: SUSE-LINUX auf das nur mit SSH zugegriffen werden kann.
- Client:
Betriebssystem: Windows (95,98,ME,2000,XP)
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1. SERVERSITE: ADMINISTRATOR
1. cvs (Concurrent Versions System) installieren (am einfachsten unter Suse)
2. Benutzer „entwickler“ anlegen mit passwort z.B. abc123
3. Danach unter /home/entwickler/ Ein Verzeichnis cvs anlegen.
=> Dann das Verzeichnis initialisieren mit:
cvs -d /home/entwickler/cvs init
=> in dem Verzeichnis wird automatisch ein Admin-verzeichnis erzeugt: CVSROOT mit folgenden Dateien:
commitinfo
config,v
editinfo
loginfo
modules,v
passwd
taginfo
verifymsg
checkoutlist
commitinfo,v
usw…
2. CLIENTSITE:
TortoiseCVS:
Jetzt muss auf der Clientseite noch ein Tool installiert werden, das es uns ermöglicht, module
auf dem Server auszuchecken.
Wir nehmen hierfür TortoiseCVS.
TortoiseCVS ist ein Plug-in für den Windows-Explorer für CVS.
CVS ist eine aus der UNIX-Welt stammende Open Source-Software zur Versionskontrolle.
Mit TortoiseCVS kann man ein Check out, Update und Commit durchführen.
Der Zustand einer Datei wird im Windows Explorer visuell dargestellt durch Überlagerung des
Tortoise- und des Default-Icons (siehe Screenshot). Dies funktioniert auch im "Datei öffnen"-Dialog.
Die Installationsdatei bei: http://www.tortoisecvs.org runterladen.
Installation in das Verzeichnis C:\Programme\Tortoise. Danach Computer neu starten.
3. PUTTY
Nachdem auf den Server nur mit SSH zugegriffen werden kann brauchen wir noch einen zusätzlichen SSH-Client,
der uns für das TortoiseCVS die Verbindungen managed.
Dafür benötigen wir Putty.
(Putty generiert uns hierfür nebenbei auch den nötigen Schlüssel auf dem Windows-System.)
Für Intel x86: http://www.tartarus.org/~simon/putty-snapshots/x86/putty.zip
In dem Zipfile sind dann folgende Dateien enthalten:

Wir benötigen davon hauptsächlich die putty.exe zur generierung des SSH-Schlüssels und die plink.exe.
Nachdem wir alle Dateien entpackt haben wird die plink.exe in das Verzeichnis „C:\Programme\Tortoise\“ kopiert. (Dorthin wurde Tortoise installiert)
Jetzt müssen wir den SSH-Schlüssel generieren:
Putty.exe aufrufen.
Zuerst sollte noch unter dem Knoten SSH (Unterknoten von Connection) bei Preferred SSH protocol version: Punkt 2 angeklickt werden.
Jetzt unter Host Name(or IP address) den Server eintragen:

ACHTUNG!
Wichtig ist das wirklich host + Domainname eingetragen wird. Auch unter dem abgespeicherten Namen, da ansonsten später plink den Server nicht mehr findet. Danach auf den Save Button klicken.
Unter Saved Sessions dann XY.DOMAIN.DE doppelt anklicken.
Jetzt werden wir gefragt, ob der Schlüssel in die Registry eingetragen werden soll. Dies bestätigen wir mit „JA“
4. TortoiseCVS:
Im Verzeichnis C:\Programme\Tortoise
Eine batch datei mit dem namen xyz.bat anlegen mit folgendem Inhalt:
@plink -pw 123abc %*
Die Batchdatei gewährt uns Zugriff mittels eines Passwortes.
(Das Passwort haben wir am Anfang dem Benutzer „entwickler“ zugewiesen.)
Jetzt konfigurieren wir TortoiseCVS damit über SSH auf den Server zugegriffen werden kann.
In beliebigem Verzeichnis rechte Maustaste, CVS -> Preferences

Das Register SSH auswählen:
Und bei SSH Anwendung auf die eben erstellte xyz.bat verweisen.

5. Neues Modul anlegen:
Jetzt kann ein neues Modul in dem Verzeichnis angelegt werden.
Beispielsweise:
Unter „c:\projekte\test\“ stehen die Dateien die auf den Linux-Server in das CVS-Repository übertragen werden sollen.
Dann mit dem Windows-Explorer in dieses Verzeichnis wechseln.
=> Rechter Mausbutton => CVS => Make New Module
Danach sollte folgendes Menu erscheinen:

Alle Felder wie in der Abbildung ausfüllen.
Nun können die Projekte über den rechnte Mausbutton eingecheckt und ausgecheckt werden.
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